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Viszeralonkologisches Zentrum Hamburg – Zertifiziertes Krebszentrum für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts

Schon der Verdacht auf eine Tumorerkrankung stellt eine absolute Ausnahmesituation für Betroffene dar und bringt neben der großen, persönlichen Herausforderung Unsicherheiten und Fragen mit sich. Ist die Diagnose sicher? Welche Behandlung ist die richtige? Gibt es Alternativen?

Im Viszeralonkologischen Zentrum des Israelitischen Krankenhauses in Hamburg finden Sie erfahrene Spezialisten, die Sie von der ersten Diagnose bis zur Nachsorge begleiten – umfassend, menschlich zugewandt und auf höchstem medizinischem Niveau.

Als einziges Krebszentrum in Hamburg und Norddeutschland sind wir von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) für fünf Tumorarten des Verdauungstrakts zertifiziert:

  • Darmkrebs (Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs)
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskrebs)
  • Magenkrebs
  • Speiseröhrenkrebs
  • Analkrebs

Darüber hinaus behandeln wir alle weiteren Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Trakts, darunter Leberkrebs und Tumoren der Gallenwege, bis hin zu gutartigen Tumoren. Auch bei Metastasen oder einem Rezidiv stehen wir Ihnen als erfahrenes Beratungszentrum zur Verfügung.

Das Viszeralonkologische Zentrum Hamburg – Überregionale Expertise im Herzen der Stadt

Das Israelitische Krankenhaus Hamburg ist im Hamburger Krankenhausplan als Viszeralmedizinisches Zentrum ausgewiesen – als einzige Klinik in Hamburg mit diesem Status. Unser Versorgungsangebot reicht vom oberen Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen und Dünndarm) über Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse bis zum gesamten Dickdarm und Enddarm. Diese Bandbreite von diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten ist in Norddeutschland einzigartig.

Das Viszeralonkologische Zentrum bündelt alle onkologischen Kompetenzen. Ziel ist es, eine lückenlose, qualitätsgesicherte Behandlung von der präzisen Diagnosestellung über die individuell abgestimmte Therapie bis hin zur strukturierten Nachsorge.

Die Auswertung durch das Hamburgische Krebsregister bestätigt: Patienten, die am Israelitischen Krankenhaus behandelt werden, erzielen außergewöhnlich gute Behandlungsergebnisse – mit überdurchschnittlichen Fünf-Jahres-Überlebensraten im Vergleich zum Hamburger und bundesweiten Durchschnitt.

„Das gesamte Team im Israelitischen Krankenhaus und die Kooperationspartner stellen eine nachweislich hervorragende Tumorpatientenversorgung sicher. Diese Teamleistung in der Zusammenarbeit der interprofessionellen und interdisziplinären Versorgung ist mustergültig.“
— OnkoZert-Auditor:innen

Fünf zertifizierte Krebszentren in Hamburg, spezialisiert und vernetzt

Jedes unserer fünf Krebszentren deckt eine spezifische Tumorerkrankung ab und erfüllt die strengen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) an Fallzahlen, Behandlungsqualität und Nachsorgestrukturen. Die Zentren arbeiten eng miteinander und mit gemeinsamen Kooperationspartnern zusammen. Für eine nahtlose, interdisziplinäre Versorgung.

Darmkrebszentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg – Zertifiziert für Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs

Darmkrebs (kolorektales Karzinom) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Unser Darmkrebszentrum Hamburg ist seit 2021 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und behandelt sowohl Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) als auch Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom). Die Behandlung umfasst je nach Stadium und individueller Situation endoskopische, minimal-invasive oder offene Chirurgie, Chemotherapie, Strahlentherapie sowie gezielte Nachsorgeuntersuchungen zur frühzeitigen Erkennung eines Rückfalls.

Bauchspeicheldrüsenkrebszentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg – Pankreaskrebs Behandlung auf höchstem Niveau

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) gehört zu den anspruchsvollsten Diagnosen in der Onkologie. In unserem Bauchspeicheldrüsenkrebszentrum Hamburg – auch als Pankreaskrebszentrum bekannt – bündeln erfahrene Chirurgen, Gastroenterologen und Onkologen ihre Expertise für eine individuelle Therapie. Die chirurgische Behandlung des Pankreaskrebses erfordert höchste Spezialisierung: Unser Team führt jährlich eine hohe Anzahl von Pankreasoperationen durch und erfüllt damit die strengen Mengenanforderungen der DKG. Die Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses wird durch moderne Chemotherapieprotokolle ergänzt.

Magenkrebszentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg – DKG-zertifizierte Behandlung bei Magenkrebs

Magenkrebs (Magenkarzinom) wird häufig erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Unser Magenkrebszentrum Hamburg ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert und bietet eine vollständige diagnostische und therapeutische Versorgungskette: von der Diagnostik vor Therapieeinleitung über die endoskopische oder chirurgische Resektion bis hin zu medikamentöser Tumortherapie und Nachsorge. Patienten mit frühzeitig erkanntem Magenkrebs können in bestimmten Fällen von endoskopischen Resektionsverfahren profitieren – ein besonderes Angebot unserer spezialisierten Gastroenterologie.

Speiseröhrenkrebszentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg – Zertifiziert für die Behandlung von Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs (Speiseröhrenkarzinom / Ösophaguskarzinom) erfordert eine besonders enge Abstimmung zwischen Chirurgie, Gastroenterologie und Strahlentherapie. Unser zertifiziertes Speiseröhrenkrebszentrum Hamburg behandelt sowohl Plattenepithelkarzinome als auch Adenokarzinome der Speiseröhre nach aktuellen Leitlinien. In vielen Fällen wird eine multimodale Therapie eingesetzt: in früher Erkrankungssituation durch Endoskopie, bei fortgeschritteneren Tumoren verbessern Chemotherapie und Strahlentherapie vor der Operation die Operierbarkeit und die Heilungsaussichten. Die komplexen Eingriffe an der Speiseröhre werden von unseren erfahrenen Thorax- und Viszeralchirurgen durchgeführt.

Analkrebszentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg – Therapie bei Analkrebs in Norddeutschland

Analkrebs (Analkarzinom) ist eine seltene, aber behandelbare Erkrankung. Seit Juni 2024 verfügen wir als einziges Krankenhaus in Norddeutschland über ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Analkrebszentrum in Hamburg. Die Therapie des Analkrebses erfolgt in der Regel kombiniert: Chemotherapie und Strahlentherapie sind bei vielen Patienten der Behandlungsstandard. In speziellen Situationen kommen chirurgische Verfahren zum Einsatz. Dank unserer engen Kooperation mit der Strahlentherapie des Universitätsklinikums Eppendorf und dem Strahlenzentrum Hamburg MVZ können wir eine nahtlose, koordinierte Analkrebs-Therapie anbieten.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz – Alle Spezialisten unter einem Dach

Bösartige Tumorerkrankungen erfordern das Zusammenspiel aller beteiligten Fachrichtungen – bei der Diagnose ebenso wie bei der Wahl der richtigen Therapie. Im Viszeralonkologischen Zentrum arbeiten Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Pathologen Hand in Hand. Diese enge Vernetzung ist strukturell verankert in unserer wöchentlichen Tumorkonferenz. Dort besprechen alle beteiligten Fachdisziplinen gemeinsam jeden Patientenfall und entwickeln einen individuellen Behandlungsplan.

Für eine ganzheitliche Begleitung ergänzen wir die medizinische Versorgung durch:

Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit spezialisierten Fachkliniken, Praxen und Selbsthilfegruppen in Hamburg und der Metropolregion, um eine lückenlose Betreuung über alle Phasen der Erkrankung hinweg sicherzustellen.

Von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert – Seit 2021

Das Israelitische Krankenhaus ist das einzige Krebszentrum in Hamburg, das für die Behandlung von fünf Tumorerkrankungen des Verdauungstrakts zertifiziert ist. Die Zertifizierungen durch OnkoZert erfolgten nach den strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) in drei Schritten:

  • Juni 2021: Erstzertifizierung als Viszeralonkologisches Zentrum für Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Juni 2022: Erweiterung um Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs
  • Juni 2024: Erstzertifizierung für die Behandlung von Analkrebs

Bei jedem Audit wurden nicht nur Fallzahlen und Behandlungsergebnisse geprüft, sondern auch die Qualitätsstandards sämtlicher Behandlungsschritte – von der Diagnosestellung bis zur Nachsorge. Die Zertifizierung ist für Patienten ein verlässliches Qualitätsmerkmal. Sie zeigt, dass Behandlungen nach aktuellen Leitlinien und mit nachgewiesener Expertise durchgeführt werden.

Relatives 5-Jahres-Überleben bei Patienten mit Krebserkrankung am Israelitischen Krankenhaus im Vergleich zum Hamburger Durchschnitt

Vergleichstabelle

Das relative Überleben einer Erkrankung bezieht sich auf die durch diese Erkrankung bedingten Todesfälle unter Ausschluss anderer Todesursachen

Quelle: Rückmeldebericht des Hamburgischen Krebsregisters für das Israelitische Krankenhaus für den Zeitraum 2017-2021 vom Juni 2021

Kontinuierliche Qualitätssicherung und klinische Studien

Unser Anspruch endet nicht mit der Zertifizierung. Zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung unserer Behandlungsqualität setzten wir auf:

  • regelmäßige M&M-Konferenzen (Morbidität & Mortalität)
  • Qualitätszirkel und spezialisierte Fortbildungen für das gesamte Team
  • Zentrumsassistentinnen, die jeden Patienten vom ersten Tag der stationären Behandlung bis nach der Entlassung begleitet und sichert so eine lückenlose Dokumentation sicherstellt

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Tumorerkrankungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Im Rahmen der Tumorkonferenz prüfen wir für jeden Patienten individuell, ob eine Teilnahme an wissenschaftlichen Therapiestudien in Frage kommt. So erhalten Betroffene frühzeitig Zugang zu innovativen Behandlungsansätzen.

Tumorsprechstunde und Kontakt

Wenn Sie als Patient mit uns Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Chirurgischen oder der Medizinischen Klinik oder nutzen Sie unsere Online-Terminbuchung.

Tumor- und Zweitmeinungssprechstunde (TOUCH)

Unsere spezialisiertes Sprechstundenangebot TOUCH (Tumor Chirurgie Und Organisation) steht Ihnen für eine erste Beratung, eine Zweitmeinung oder die Einleitung weiterer diagnostischer und therapeutischer Schritte zur Verfügung. Auch bei Metastasen oder Rezidiven können Sie sich hier beraten lassen.

Kontakt für niedergelassene Ärzte

Einen ärztlichen Ansprechpartner erreichen Sie täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr:

Unser Ärzteteam

Das Viszeralonkologische Zentrum wird geleitet von:

Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts

Chefarzt der Chirurgischen Klinik
Ärztlicher Direktor
Leitung Viszeralonkologisches Zentrum (Viszeralchirurgie)

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: chirurgie@ik-h.de

Dr. Ulrich Rosien
Leiter der Hygienekommission
Leiter der Endoskopie
Leitung Viszeralonkologisches Zentrum (Gastroenterologie)

Telefon: 040 51125-5001 und -5002
Fax: 040 51125-5011
E-Mail: u.rosien@ik-h.de
E-Mail: voz@ik-h.de

Teammitglieder

Dr. Nina Kschowak
Oberärztin in der Chirurgischen Klinik
Koordination Viszeralonkologisches Zentrum

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: n.kschowak@ik-h.de

Dr. Korinna Fritz
Oberärztin in der Medizinischen Klinik
Koordination Viszeralonkologisches Zentrum (stv.)

Telefon: 040 51125-5001 und -5002
Fax: 040 51125-5009
E-Mail: k.fritz@ik-h.de

Marion Rau
Assistentin Viszeralonkologisches Zentrum

Telefon: 040 51125-813
E-Mail: m.rau@ik-h.de

Mandy Behrens
Assistentin Viszeralonkologisches Zentrum

Telefon: 040 51125-811
E-Mail: m.behrens@ik-h.de

Natascha Grüne
Assistentin Viszeralonkologisches Zentrum

Telefon: 040 51125-811
E-Mail: n.gruene@ik-h.de