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Zentrum für Viszeralmedizin und Viszeralonkologie

Viszeralmedizinisches Zentrum

Als einzige Klinik im Hamburger Krankenhausplan wird das Israelitische Krankenhaus als Viszeralmedizinisches Zentrum ausgewiesen. Mit seinem hochspezialisierten, in mehreren Bereichen deutschlandweit führenden Diagnostik- und Behandlungsangebot erfüllt unsere Klinik eine überregionale Leuchtturmfunktion. Unsere Fachärzte versorgen das gesamte Spektrum der Erkrankungen der Verdauungsorgane von der Speiseröhre und dem Magen über LeberGallenwege und Bauchspeicheldrüse bis zum gesamten Darm.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Viszeralonkologisches Zentrum

Den Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane kommt aufgrund ihrer Schwere und der großen Zahl der betroffenen Patienten besondere Bedeutung zu. Das Israelitische Krankenhaus strebt die Zertifizierung als Viszeralonkologisches Zentrum für die Bereiche Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs im Jahr 2021 durch OnkoZert, ein unabhängiges Institut der Deutschen Krebsgesellschaft, an. Gemessen an der Zahl der behandelten Patienten mit Karzinomen des Darms oder der Bauchspeicheldrüse nimmt das Israelitische Krankenhaus auch im Vergleich zu den bereits zertifizierten Zentren eine Spitzenposition in Deutschland ein. Weitere viszeralonkologische Schwerpunkte am Israelitischen Krankenhaus sind Krebserkrankungen der Speiseröhre und des Magens. Wenn Sie als Patient mit dem Zentrum Kontakt aufnehmen wollen, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Chirurgischen oder der Medizinischen Klinik.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die bösartigen Tumorerkrankungen erfordern zur präzisen Diagnostik und der auf dieser Basis individuell entwickelten optimalen Behandlung das Zusammenspiel aller beteiligten Fachrichtungen. Dies beinhaltet zum einen die Abwägung der verschiedenen Therapieoptionen (u. a. Operation, endoskopische Intervention, Chemotherapie, Strahlenbehandlung), aber auch die Planung und Bereitstellung anderer für eine ganzheitliche Betreuung wesentlicher Aspekte wie etwa:

Tumorkonferenz und Kooperationspartner

Die Tumorkonferenz ist eine der wesentlichen Einrichtungen, in der diese Fäden zusammenlaufen und in der ein individuell maßgeschneiderter Behandlungsplan abgestimmt wird. Hier bewerten die im Zentrum aktiven Kooperationspartner auf Expertenebene jeden einzelnen Fall, um eine bestmögliche Therapieempfehlung zu geben. Hauptkooperationspartner unseres Zentrums sind:

Als weitere Kooperationspartner mit eingebunden sind:

Die Auswertung unserer Behandlungsfälle durch das Hamburgische Krebsregister zeigt, dass in der Therapie bösartiger Erkrankungen am Israelitischen Krankenhaus außergewöhnlich gute Ergebnisse erzielt werden.

Die Tumorkonferenz beginnt jeweils donnerstags um 15.15 Uhr. Sie ist ausdrücklich offen für die Vorstellung von Patientenfällen durch Ärzte, die nicht in die Kooperation formal eingebunden sind (telefonische Anmeldung unter 040 51125-5101).

Teilnahme an Studien

Die Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen erweitern sich seit Jahren kontinuierlich und eröffnen stetig bessere Chancen für die Betroffenen. Diese Weiterentwicklung wird auch dadurch möglich, dass Patienten im Rahmen von wissenschaftlichen Therapiestudien Zugang zu neuen Behandlungsmöglichkeiten bekommen. Im Rahmen der Beratungen in der Tumorkonferenz prüfen wir diese Option individuell für jeden unserer Patienten.

Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung

Zur Sicherung und Verbesserung unserer Behandlungsqualität überprüfen und erweitern wir kontinuierlich unser Fachwissen und unsere Kompetenzen. Neben den verpflichtenden Fort- und Weiterbildungen bieten wir unserem Team im Viszeralonkologischen Zentrum u. a. folgende Optionen an:

  • M&M-Konferenzen
  • Qualitätszirkel
  • spezialisierte Fortbildungen

Zu einem umfassenden Behandlungsprozess gehört der Vergleich mit anderen Kliniken, insbesondere mit weiteren zertifizierten Zentren. Eine wesentliche Aufgabe in der Dokumentation der Zentrumsarbeit übernimmt die Zentrumsassistentin. Sie begleitet jeden Patienten vom ersten Tag der stationären Behandlung und auch nach der Entlassung aus unserem Haus.