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Ihr Robotikzentrum in Hamburg – Roboterassistierte Chirurgie

Ihr Robotikzentrum in Hamburg – Roboterassistierte Chirurgie

Die roboterassistierte Chirurgie – auch robotische Chirurgie genannt – ist die präziseste Form der minimalinvasiven Operation. Am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg setzen wir seit Jahren erfolgreich auf dieses hochentwickelte Verfahren: mit über 3.000 durchgeführten Eingriffen zählen wir zu den erfahrensten Zentren für roboterassistierte Chirurgie in Deutschland.

In unserem Robotikzentrum am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg stehen zwei modernste Operationssysteme zur Verfügung: der da Vinci Xi und der Hugo RAS. Als einziges Krankenhaus in Norddeutschland setzten wir bei uns beide Systeme ausschließlich für viszeralchirurgische Eingriffe ein.

3.000+

Erfahrung aus 3.000 roboterassistierten Eingriffen

2

Roboterassistierte Operations-Systeme
da Vinci Xi und Hugo RAS

0€

Zuzahlung für Patienten

Fünffach

Zertifiziert durch die Deutsche Krebsgesellschaft

Was ist roboterassistierte Chirurgie?

Bei einer roboterassistierten Operation arbeitet der Chirurg nicht direkt mit seinen Händen am Patienten, sondern über ein hochmodernes Operationssystem, dem sogenannten OP-Roboter oder Operationsroboter. Der Begriff „Roboter“ ist dabei etwas irreführend: Es handelt sich vielmehr um ein hochentwickeltes Assistenzsystem (Telemanipulator), das die Bewegungen des Chirurgen präzise und in Echtzeit auf feinste Instrumente überträgt.

So funktioniert eine roboterassistierte Operation:

  • Steuerkonsole: Der Operateur sitzt an einer ergonomisch gestalteten Konsole. Über einen 3D-Bildschirm sieht der den Operationsbereich in hoher Vergrößerung- ähnlich einem Mikroskop, aber im Inneren des Körpers.
  • Roboterarme: Der Operationsroboter hat drei bis vier bewegliche Arme, die kleine Instrumente und Kameras durch kleine Schnitte in den Körper einführen. Ihre Beweglichkeit übertrifft die des menschlichen Handgelenks deutlich und erlaubt eine 540-Grad-Rotation.
  • Instrumente: Die Instrumente greifen, schneiden und nähen mit größter Präzision. Zittern der Hand wird dabei herausgefiltert (Tremor-Reduktion).
  • Chirurg als steuernde Instanz: Der Chirurg bleibt jederzeit die entscheidende Instanz. Das System führt keine autonomen Bewegungen aus, jede Aktion wird vom Operateur ausgelöst und kontrolliert.

Unsere Operationssysteme – da Vinci Xi & Hugo RAS

Im Robotikzentrum des Israelitischen Krankenhauses Hamburg setzen wir zwei hochmoderne, sich ergänzende Operationssysteme ein. Als einziges Krankenhaus in Norddeutschland verfügen wir über beide Plattformen – und können so für jeden Patienten und jeden Eingriff das optimal geeignete System auswählen.

Welches System für Ihren Eingriff eingesetzt wird, entscheiden unsere Chirurgen auf Basis Ihres persönlichen Befunds. In vielen Fällen ist beides möglich – wir wählen dann das System, das für Ihre spezifische Situation die höchste Präzision und Sicherheit bietet.

Vorteile der roboterassistierten Chirurgie für Patienten

Dank modernster Technologie wird Tumorgewebe millimetergenau entfernt, während gesundes Gewebe, Nervenbahnen und Blutgefäße bestmöglich geschont bleiben. Die Vorteile gegenüber konventionellen Verfahren sind vielfältig.

Präzision:

Tumorgewebe kann millimetergenau entfernt werden. Die 3D-HD-Darstellung des Operationsgebiets in Vergrößerung verbessert die Tiefenwahrnehmung des Chirurgen erheblich. Selbst in engen, schwer zugänglichen Körperregionen – etwa im Becken beim Mastdarmkrebs oder im Brustkorb bei Lungenoperationen – ermöglicht das System Eingriffe, die mit konventioneller Laparoskopie kaum möglich wären.

Schonend für Patienten:

Die Vorteile für Ihre Gesundheit sind direkt spürbar:

  • kürzere OP-Dauer durch präzise Instrumentenführung
  • weniger postoperative Schmerzen und geringerer Schmerzmittelbedarf
  • schnellere Erholung und kürzere Krankenhausaufenthalte
  • geringere Komplikationsrate und dezente Narben
  • bessere Schonung von Nerven und Gefäßen – wichtig für spätere Lebensqualität

Behandlungsspektrum – Welche Eingriffe sind roboterassistiert möglich?

Unsere chirurgische Klinik gehört zu den führenden Einrichtungen der Viszeralchirurgie in Deutschland, sowohl nach Fallzahlen als auch nach Behandlungsqualität.

Roboterassistierte Eingriffe im Überblick:

  • Kolorektale Chirurgie (Dickdarm- und Mastdarmkrebs)
  • Ösophaguschirurgie (Speiseröhrenkrebs)
  • Pankreaschirurgie (Bauchspeicheldrüsenkrebs)
  • Magenchirurgie (Magenkrebs)
  • Leberchirurgie
  • Lungenchirurgie (Thoraxeingriffe)
  • Nebennierechirurgie

Weitere Eingriffe:

  • Hernienchirurgie (Bauchwandbruch)
  • Behandlung des Dunbar-Syndroms (Kompression des Truncus coeliacus)

Als einziges Krankenhaus in Norddeutschland sind wir von der Deutschen Krebsgesellschaft für die Behandlung von fünf Tumorerkrankungen des Verdauungstrakts zertifiziert: Darmkrebs, Pankreaskrebs, Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs sowie Analkarzinome.

Das IKH übernimmt die Zusatzkosen

Eine Operation mit dem da Vinci Xi oder Hugo RAS verursacht höhere Kosten als ein konventioneller Eingriff, bedingt durch hohe Anschaffungskosten in Millionenhöhe sowie den laufenden Aufwand für Instrumente und Sterilisation.

Im Sinne unseres Krankenhausstifters Salomon Heine ist es uns wichtig, jedem Patienten unabhängig von Religionszugehörigkeit oder finanziellen Möglichkeiten die bestmögliche Versorgung anzubieten. Deshalb trägt das Israelitische Krankenhaus die Zusatzkosten, unsere Patienten zahlen nichts hinzu.

Unser Ärzteteam

Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts, Chefarzt der Chirurgischen Klinik, zählt zu den führenden Spezialisten für roboterassistierte Chirurgie in Deutschland. Als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe Roboterassistierte Chirurgie und Innovationen (ROBIN) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) prägt er die Weiterentwicklung des Fachs auf nationaler Ebene. Sein Wissen gibt er regelmäßig an Fachkollegen aus dem In- und Ausland weiter.

Unsere Operateure zählen dank kontinuierlicher Spezialisierung, hoher Fallzahlen und konsequentem Qualitätsmanagement zu den erfahrensten Chirurgen ihres Fachs.

Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts
Chefarzt Chirurgische Klinik
Ärztlicher Direktor
Leitung Viszeralonkologisches Zentrum (Viszeralchirurgie)

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: chirurgie@ik-h.de

Dr. Michael Greiwe
Leitender Oberarzt

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: m.greiwe@ik-h.de

Dr. Ole Bäumer

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: o.baeumer@ik-h.de

Dr. Julia Umstadt

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: J.Umstadt@ik-h.de

Dr. Jan-Niklas Hochstein

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: J.Hochstein@ik-h.de

Termin und Kontakt

Wenn Sie Fragen zu einem roboterassistierten Eingriff haben oder einen Termin vereinbaren möchten, wenden Sie sich an:

  • Sekretariat Chirurgische Klinik: 040 51125-5101 oder -5103
  • Online-Terminbuchung
  • Hotline für Ärzte (Mo–Fr, 8–18 Uhr): 040 51125-5151

Unser Ausbildungs- und Hospitationszentrum für Roboterchirurgie steht auch Fachärzten aus dem In- und Ausland offen.

Häufige Fragen zur roboterassistierten Chirurgie (FAQ)

Bei der konventionellen Laparoskopie führt der Chirurg die Instrumente direkt mit den Händen. Bei der roboterassistierten Chirurgie (auch robotische Chirurgie) sitzt er an einer Konsole und steuert hochpräzise Instrumente, die seine Handbewegungen gefiltert und vergrößert übertragen – mit größerem Bewegungsradius, 360-Grad-Rotation und Tremor-Reduktion. Das ermöglicht Eingriffe, die laparoskopisch kaum möglich wären.

Nein. Der Operationsroboter führt keine eigenständigen Bewegungen aus. Der erfahrene Chirurg steuert jede Bewegung in Echtzeit von der Konsole aus. Das System überträgt seine Handbewegungen präzise auf die Instrumente – die Verantwortung liegt jederzeit beim Chirurgen.

Beide Systeme sind roboterassistierte Operationssysteme für minimalinvasive Eingriffe. Der Chirurg steuert sie über eine Konsole, während Roboterarme die Bewegungen präzise umsetzen. Der da Vinci Xi von Intuitive Surgical ist das am längsten etablierte System mit sehr großer klinischer Erfahrung und einem vollständig integrierten System, das weltweit in vielen Fachbereichen eingesetzt wird. Der Hugo RAS von Medtronic ist ein neueres, modular aufgebautes System. Die einzelnen Roboterarme können flexibler im OP positioniert werden.

Nein. Das Israelitische Krankenhaus Hamburg trägt die Zusatzkosten vollständig. Weder Kassenpatienten noch Privatpatienten zahlen etwas hinzu. Dies ist eine bewusste Entscheidung im Sinne unserer Stiftungstradition.

Wir setzen roboterassistierte Verfahren bei einer Vielzahl von Eingriffen ein: Darmoperationen (Dickdarm- und Mastdarmkrebs), Speiseröhrenchirurgie, Bauchspeicheldrüsenchirurgie, Magenchirurgie, Leberchirurgie, Lungenchirurgie, Hernienchirurgie und Nebennierenoperationen. Mastdarmtumore werden bei uns nahezu ausschließlich roboterassistiert entfernt.

Dank der minimalinvasiven Technik ist die Erholungszeit in der Regel deutlich kürzer als bei offenen Operationen: weniger Schmerzen, geringerer Blutverlust, kleinere Narben. Die genaue Dauer hängt vom jeweiligen Eingriff ab und wird im persönlichen Gespräch besprochen.

Das Ausbildungs- und Hospitationszentrum des Israelitischen Krankenhauses Hamburg bietet Fachärzten aus dem In- und Ausland eine hochqualifizierte Schulung an da Vinci Xi und Hugo RAS an – inklusive Doppelkonsole und Simulator.

Anfragen richten Sie bitte an das Sekretariat von Prof. Dr. Egberts:

Telefon: 040 51125-5101 und -5103
Fax: 040 51125-5102
E-Mail: chirurgie@ik-h.de

Mehr über unser Ausbildungs- und Hospitationszentrum, erfahren Sie hier.