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Roboterassistierte Chirurgie

Roboterassistierte minimalinvasive Chirurgie: besonders schonend und präzise

In der Chirurgischen Klinik am Israelitischen Krankenhaus setzten wir seit Jahren erfolgreich auf roboterassistierte Operationsverfahren und zählen mit mehr als 1.000 durchgeführten Eingriffen zu den erfahrensten Zentren auf diesem Gebiet.

Die roboterassistierte Chirurgie ist eine Weiterentwicklung der minimalinvasiven Technik und erlaubt es, krankhaftes Gewebe mit höchster Genauigkeit zu entfernen. Patienten profitieren von kleineren Schnitten, weniger Schmerzen, einer geringeren Komplikationsrate und einer schnelleren Genesung. Besonders bei komplexen Tumorerkrankungen und in der Hernienchirurgie erzielen wir mit roboterassistierten Verfahren ausgezeichnete Ergebnisse.

Oft wird das System verkürzt als OP-Roboter bezeichnet – ein Begriff, der nicht ganz zutreffend ist. Es handelt sich vielmehr um ein hochentwickeltes Assistenzsystem, das die Bewegungen des Chirurgen präzise und in Echtzeit auf die Instrumente überträgt und dadurch maximale Kontrolle und Präzision während des Eingriffs gewährleistet.

Behandlungsspektrum

Unsere chirurgische Klinik zählt zu den führenden Einrichtungen im Bereich der Viszeralchirurgie, sowohl hinsichtlich Fallzahlen als auch Behandlungsqualität. Als einziges Krankenhaus in Norddeutschland sind wir von der Deutschen Krebsgesellschaft für die Behandlung von fünf Tumorerkrankungen des Verdauungstrakts (Darm- und Pankreaskrebs, Speiseröhren- und Magenkrebs sowie Analkarzinome) empfohlen.

Mit unserem hochspezialisierten Team und unseren umfangreichen Kapazitäten – 85 Betten auf fünf Stationen, einer interdisziplinären Intensivstation und fünf OP-Sälen – sind wir in der Lage, eine Vielzahl großer, komplexer Eingriffe vorzunehmen. Mit Chefarzt Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts steht einer der bundesweit führenden und erfahrensten Spezialisten an der Spitze unserer Chirurgischen Klinik.

Roboterassistierte Operationssysteme

Über die Hälfte der Eingriffe in unserem Haus werden heute minimalinvasiv durchgeführt. Wo es medizinisch angezeigt und sinnvoll ist, kommt dabei unser roboterassistiertes Chirurgiesystem da Vinci Xi zum Einsatz. Mit Chefarzt Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts steht einer der bundesweit führenden und erfahrensten Spezialisten an der Spitze unseres Chirurgischen Teams.

da Vinci XI

In unserem Haus kommt da Vinci Xi bei onkologischen und weiteren komplexen Operationen aller Organe zum Einsatz. Das betrifft insbesondere Eingriffe an Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm sowie an der Lunge und im Bereich des Brustkorbs.

Hugo RAS

Ab Herbst 2025 erweitert das Operationssystem Hugo RAS unser roboterassistiertes Spektrum um ein besonders flexibles System mit starker Anbindung an die laparoskopische Chirurgie. Dank der einzeln positionierbaren Instrumentenarme wird Hugo insbesondere bei kleineren Eingriffen eingesetzt, insbesondere bei kolorektalen Eingriffen, Operationen der Speiseröhre oder Bauchwandhernien.

Das IKH übernimmt die Zusatzkosten

Eine Operation mit Unterstützung des da-Vinci-Systems verursacht höhere Aufwendungen als ein konventioneller Eingriff. Das liegt unter anderem an den Anschaffungskosten in Millionenhöhe sowie am laufenden Mehraufwand für Mehrweginstrumente und die Sterilisation der Geräte. Im Sinne unseres Krankenhausstifters Salomon Heine ist es uns allerdings wichtig, jedem Patienten unabhängig von Religionszugehörigkeit oder persönlichen finanziellen Möglichkeiten die bestmögliche medizinische Versorgung anzubieten. Deshalb muss keiner unserer Patienten etwas hinzu bezahlen, wenn er eine roboterassistierte Operation wünscht. Das Israelitische Krankenhaus trägt die Zusatzkosten.

Mehr über die bei uns durchgeführten Operationsverfahren erfahren Sie hier.