Lungenembolie - Israelitisches Krankenhaus Hamburg
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Lungenembolie

Lungenembolie

Bei einer Lungenembolie verstopfen Blutgerinnsel Gefäße in der Lunge. Typische Folgen sind Atemnot und eine Überlastung des Herzens (akute Rechtsherzinsuffizienz/Rechtsherzschwäche). Die Blutgerinnsel bilden sich meist zunächst in den Beinvenen, die sie ebenfalls verstopfen (Venenthrombose). Wenn sich ein solches Gerinnsel plötzlich löst, wird es durch das Herz bis in die Lungenstrombahn transportiert.

Zu den Risikofaktoren für die Entstehung einer Venenthrombose zählen beispielsweise:

  • mangelnde Bewegung (beispielsweise bei Langstreckenflügen)
  • Rauchen
  • eine Verletzung oder eine Operation
    • an den Beinen
    • an den Hüften
    • im Bauchraum

Besteht aufgrund Ihrer akuten Beschwerden und Ihrer Vorgeschichte der Verdacht auf eine Lungenembolie, sollten unverzüglich gezielte Untersuchungen (Labor, EKG, röntgenologische Spezialuntersuchungen) erfolgen.

Die Behandlung muss das Fortschreiten der Thrombose und weitere Embolien verhindern und dabei die Herzfunktion stabilisieren und die Ausheilung der geschädigten Gefäße unterstützen. Wichtig ist dabei vor allem die Behandlung mit Medikamenten (Antikoagulation) und die Verhinderung von Rückfällen (Rezidiven). Sollte das nicht ausreichen, um eine schwere Lungenembolie zu beseitigen, so können wir Medikamente einsetzen, die das Blutgerinnsel auflösen und die auch bei einem akuten Herzinfarkt Anwendung finden.

Am Israelitischen Krankenhaus werden Thrombosen und Lungenembolien kompetent und mit modernsten Verfahren diagnostiziert und behandelt. Mehr darüber erfahren Sie hier.


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Covid-19 Selbstauskunft

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