Hygiene und Schutz vor Infektionen

Hygiene im Krankenhaus ist ein Thema, das von der Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen wird. Seit Jahren arbeitet die Hygienekommission des Israelitischen Krankenhauses eng mit dem Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster zusammen, das zu den bedeutendsten Einrichtungen auf diesem Gebiet in Deutschland zählt. Durch diese Kooperation sind unsere Vorgehensweisen zu Hygiene und bestimmten Infektionen immer auf dem aktuellsten Stand. Unsere Mitarbeiter werden hierin regelmäßig geschult.

Es ist ein Erfolg unseres Engagements in der Hygiene, dass im Israelitischen Krankenhaus keine Neu-Infektionen mit dem bekannten Problemkeim MRSA auftreten. Auch bezogen auf die erfolgreiche Vermeidung anderer Erreger oder im Krankenhaus erworbener Infektionen übertreffen wir die vom Robert-Koch-Institut als oberstem Hygienewächter herausgegebenen Erwartungswerte bei weitem.

Hygienisches Verhalten, strikte Beachtung von Isolationsmaßnahmen und Erkennen von Risikosituationen sind in unserem Krankenhaus wichtige Teilaspekte der Infektionsvorbeugung. Wir haben Kriterien entwickelt, um sicher zu erkennen, wann Patienten ein erhöhtes Risiko als MRSA-Träger besitzen. Hierzu befragen wir alle Patienten bereits bei der Aufnahme mit Hilfe eines speziellen Erhebungsbogens. Wenn ein erhöhtes Risiko besteht, werden bakteriologische Untersuchungen eingeleitet und der Patient ggf. isoliert von anderen Patienten untergebracht. Dieses Vorgehen schützt nicht nur die Umgebung des Patienten vor einer Übertragung, sondern sichert dem Betroffenen eine gezielte Behandlung von Beginn an.

Ihre Anregungen zur Hygiene in unserem Krankenhaus nehmen wir gerne auf. Bitte richten Sie diese entweder

  • schriftlich an den Leiter der Hygienekommission, Dr. Ulrich Rosien (gern auch per E-Mail: u.rosien@ik-h.de)
    oder
  • telefonisch an Angela Tesdorpf/Susana Masia, Sekretariat Prof. Dr. Peter Layer,
    Tel. 040 51125-5001.
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