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Aus der Geschichte des Israelitischen Krankenhauses

Die katastrophale Krankenhaussituation in Hamburg veranlasste den j체dischen Bankier und M채zen der Stadt, Salomon Heine, im Jahr 1839 ein neues Hospital zu stiften, das er dem Andenken seiner verstorbenen  Frau Betty widmete.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 16.06.1841 in der ehemaligen Eckernf철rder Stra횩e auf
St. Pauli. Am 17.09.1843 nahm das Israelitische Krankenhaus die Krankenversorgung auf. Es war damit eines der ersten j체dischen Krankenh채user in Deutschland.

Ausdr체cklich stand es schon damals der gesamten Hamburger Bev철lkerung gleich welcher Religionszugeh철rigkeit offen. In der Zeit des nationalsozialistischen Regimes wurde die Wirksamkeit des h철chst erfolgreichen und beliebten Krankenhauses zunehmend eingeschr채nkt.

1939 wurde das Geb채ude beschlagnahmt, der Krankenhausbetrieb zun채chst in die Privatklinik Johnsallee und 1942 in das Siechen-Heim in der Sch채ferkampsallee verlegt. Gleichzeitig wurde die Stiftung aufgel철st; das Krankenhaus verlor seine rechtliche Selbst채ndigkeit. Bereits 1946 aber gelang es, die Stiftung im bescheidenen Rahmen wieder aufleben zu lassen. Der Klinikbetrieb konnte zun채chst in der Sch채ferkampsallee fortgef체hrt werden.

Die Raumsituation erwies sich aber bald als v철llig unzureichend. Dem unerm체dlichen Einsatz der damaligen Kuratoren des Israelitischen Krankenhauses und seiner Freunde und F철rderer ist es zu verdanken, dass am 15.07.1961 das mit Unterst체tzung der Freien und Hansestadt Hamburg neu erbaute Israelitische Krankenhaus am Orchideenstieg in Dienst gestellt werden konnte.

Das Israelitische Krankenhaus ist heute ein freigemeinn체tziges Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung und in den Krankenhausbedarfsplan der Freien und Hansestadt Hamburg aufgenommen. Jeder Patient, unabh채ngig von Religion, Nationalit채t oder Hautfarbe findet hier Aufnahme. Als akademisches Lehrkrankenhaus beteiligt es sich an der Unterweisung und praktischen Ausbildung von Studenten.

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