Radiofrequenzablation
Bösartige Leberknoten (lebereigener Krebs oder Tochtergeschwülste, z. B. eines Dickdarmkrebses) sind häufig vorkommende Erkrankungen. Dank der verbesserten Untersuchungs- und Behandlungstechniken lassen sich diese, wenn möglich, chirurgisch entfernen oder durch Medikamentengabe eindämmen. Ist dies im Falle einer ungünstigen Lage, Ausdehnung oder Anzahl einerseits, bestehender Begleiterkrankungen andererseits, nicht möglich, ist die Durchführung einer sog. Radiofrequenzablation eine Alternative. Im Israelitischen Krankenhaus wird hierbei schmerzfrei eine Sonde in Narkose unter sonographischer Sicht in den Tumorherd eingeführt. Durch Einbringen eines hochfrequenten Stroms über einige Minuten werden die Eiweißbestandteile des Tumors dauerhaft verkocht. Ein geeignetes Instrument zur Verlaufsbeurteilung des Behandlungserfolgs ist der Einsatz der kontrastverstärkten Sonographie.
