Sonographie (Ultraschall)

Die Sonographie steht meist am Anfang der ambulanten, vor- oder stationären Diagnostik. Hierbei handelt es sich um ein nicht invasives, schonendes Verfahren, das mittels Schallwellen imstande ist, die Organe des Körpers in hoher Auflösung präzise abzubilden. Es lassen sich prinzipiell sämtliche Bauch- (Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase und Gallenwege, Nieren und Nebennieren, Milz, Harnwege und Geschlechtsorgane, Darm und Magen) und Halsorgane (Schilddrüse, Lymphknoten, Gefäße) sonographisch darstellen. Zusätzlich können die den Rumpf und die Extremitäten (Arme, Beine) versorgenden Blutgefäße sowie Brustorgane (Lunge, Mamma, Herz) abgebildet werden.

Der erfahrene Untersucher erkennt rasch und zuverlässig die von der Norm abweichenden Gewebeveränderungen. Neben dem fundamentalen Ultraschall einschließlich hochauflösender Schallsonden werden die Farbdoppler- und farbkodierte Duplexsonographie in der  Untersuchungsroutine eingesetzt. Der Einsatz des kontrastverstärkten Ultraschalls ist speziellen Fragestellungen vorbehalten.

Die Ultraschalldiagnostik spielt im Israelitischen Krankenhaus seit Jahrzehnten eine herausragende Rolle und wird ausschließlich durch in diesem Verfahren spezialisierte Fachärzte oder durch strukturiert ausgebildete Assistenzärzte ausgeübt. Die Ausbildung obliegt einem zertifizierten DEGUM-Ausbilder (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin).

Jährlich werden knapp 5000 Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Die vor Ort verfügbare höchste fachliche Expertise und neueste Gerätetechnologie der DEGUM-Stufe 3 („high-end“-Geräte) tragen dazu bei, rasch die vorhandenen Erkrankungen zu benennen oder relevante Differentialdiagnosen in den Diagnosepfad einzubringen.

Die Erfüllung hygienischer Vorgaben (inkl. Wischdesinfektion der Schallsonden nach jeder Untersuchung) ist fester Standard des Untersuchungsablaufes.

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