Magenspiegelung (Gastroskopie bzw. Ösophagogastroduodenoskopie)
Die Magenspiegelung ist die Standardmethode zur Diagnosestellung und oft auch Behandlung aller Beschwerden, die auf Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens und des oberen Dünndarms zurückgeführt werden können. Typische Beschwerden, die auf solche Erkrankungen hinweisen, sind Sodbrennen, Mundgeruch, Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Gewichtsverlust. Typische Erkrankungen sind die Refluxkrankheit, Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwüre, Blutungen, bösartige Geschwulste etc.. In der Medizinischen klinik des Israelitischen Krankenhauses werden mehr als 2500 Untersuchungen pro Jahr durchgeführt.
Bei jeder vierten Magenspiegelung führen wir eine endoskopische Therapie durch, zum Beispiel eine Ballon-Dehnung oder Bougierung von Einengungen/Stenosen oder die Platzierung von Prothesen, um bei Tumorerkrankungen die Möglichkeit der natürlichen Ernährung zu erhalten. Wenn Schlucken nicht möglich ist, kann zur Ernährung auch direkt eine Sonde von der Bauchdecke in den Magen oder in den Dünndarm angelegt werden (PEG, PEJ)
Endoskopisch submukosale Dissektion
Zu den spezialisierten Verfahren unseres Behandlungsspektrums, das nur an wenigen Zentren angeboten wird, gehört die endoskopische submukosale Dissektion (ESD), bei der Karzinome (Krebsgewebe) im Frühstadium endoskopisch vollständig und dauerhaft entfernt werden können.
