Kontakt. |Presse. |Stellenangebote.  | 
Schriftgröße

Gallenblase

Gallenblasenentfernungen (Cholecystektomien) spielen in unserem t채glichen Leben eine gro횩e Rolle. Durchschnittlich f체hren wir mehr als 2 solcher Operationen pro Arbeitstag durch. Wir geben uns besondere M체he, ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erreichen. Das geht auch immer mit einer besonders geringen Verletzung der Bauchdecke einher.

Die Gallenblase bewahrt die Gallenfl체ssigkeit auf, die in der Leber gebildet wird. Sie gibt diese Fl체ssigkeit zum Zweck der Verdauung in den Zw철lffingerdarm ab. Nach Entfernung der Gallenblase flie횩t der Gallensaft kontinuierlich in den Darm ab, wodurch gegen체ber der normalen Situation keine Nachteile entstehen.

In der Gallenblase k철nnen sich Steine bilden. Solange keine Symptome vorliegen, besteht kein Handlungsbedarf. Wenn die Steine aber Schmerzen verursachen, sollte die Gallenblase entfernt werden. In seltenen F채llen entstehen an der Gallenblasenwand Polypen, die eine Operation notwendig machen.

Cholecystektomien werden in der Regel minimal invasiv (laparoskopisch) durchgef체hrt. 횥ber 3 bis 4 Trokare von 5 bis 10 mm Durchmesser werden die zur Gallenblase f체hrende Arterie und der kleine Gallengang pr채pariert, zwischen Metallclips durchtrennt und die Gallenblase von der Leber abgel철st. Die Bergung erfolgt 체ber den Zugang am Nabel, der entsprechend der Steingr철횩e oder Wanddicke erweitert werden muss.

Alternativ haben wir eine Technik entwickelt, die Operation bei Frauen durch die Scheide durchzuf체hren. Die erste Operation erfolgte 2007. In mittlerweile 체ber 300 F채llen konnten wir nachweisen, dass diese Technik in gleicher Weise zum Erfolg f체hrt, keine vermehrten Komplikationen verursacht, aber ein besseres, n채mlich ideales kosmetisches Ergebnis ergibt.

Die Patientinnen sp체ren in der Regel von dem vaginalen Teil der Operation nichts. Wir haben dieses Patientenkollektiv intensiv kontrolliert und unsere Ergebnisse wissenschaftlich publiziert. 2014 waren in Deutschland ca. 3000 solche Operationen durchgef체hrt worden.

Unabh채ngig von der Operationstechnik werden die Patienten bei weitgehendem Wohlbefinden 2 Tage nach Operation entlassen.

© 2017 Israelitisches Krankenhaus in Hamburg | Impressum | Datenschutz | Sitemap